Beim Exhumieren meiner totgeglaubten Dunkelkammerausstattung stieß ich -o Freude- auf von mir vollkommen vergessene Schätze, nämlich etliche teilweise noch ungeöffnete Kartons mit Orwo-Baryt-Papier (BN111 etc.).
Naja, dachte ich mir so in meinem nicht mehr ganz jugendlichen Leichtsinn, vielleicht macht's ja noch was, und machte einige Probeabzüge auf einige Blätter aus einer bereits angebrochenen Schachtel.
Geht im Prinzip alles, lästig ist nur, dass das Papier alles mögliche macht, nur nicht plan unter meinem Vergrößerer liegen. Dat Zeug ist teilweise recht stark gekrümmt, so dass auch Niederhalterlösungen unpraktisch erscheinen. Der Versuch, es über eine Kante "glattzuziehen", scheitert, da das wegen der nötigen Krümmungsradien die Schichtseite übelnimmt. Ich müsste also durch eine dicke und schwere Glasplatte belichten ...
Spricht etwas dagegen, in so einem Fall das Papier vor der Belichtung zu wässern und nass zu belichten? Dann nämlich würde es wunderbar plan & eben auf einer Glasplatte liegen ...
Naja, dachte ich mir so in meinem nicht mehr ganz jugendlichen Leichtsinn, vielleicht macht's ja noch was, und machte einige Probeabzüge auf einige Blätter aus einer bereits angebrochenen Schachtel.
Geht im Prinzip alles, lästig ist nur, dass das Papier alles mögliche macht, nur nicht plan unter meinem Vergrößerer liegen. Dat Zeug ist teilweise recht stark gekrümmt, so dass auch Niederhalterlösungen unpraktisch erscheinen. Der Versuch, es über eine Kante "glattzuziehen", scheitert, da das wegen der nötigen Krümmungsradien die Schichtseite übelnimmt. Ich müsste also durch eine dicke und schwere Glasplatte belichten ...
Spricht etwas dagegen, in so einem Fall das Papier vor der Belichtung zu wässern und nass zu belichten? Dann nämlich würde es wunderbar plan & eben auf einer Glasplatte liegen ...

