Hallo liebe Helfer <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.gif' class='bbc_emoticon' alt=':)' />
Ich stehe wieder mal vor einem Problem... (im folgenden bleibt die Größe des Abzugs gleich...ca 16cmx12cm)
Bisher habe ich eigentlich eher Pi mal Daumen meinen Film entwickelt, davon einen Testabzug (mit mehreren Belichtungszeiten drauf) gemacht und dann die weiteren Abzüge erstellt.
Sooo...jetzt hat sich aber alles geändert. Ich habe mich jetzt fest an den Fomapan 100 in Kombination mit Rodinal gebunden.
Im Keller habe ich mir einen Versuchsaufbau (siehe Bilder) gemacht...ne Schaufensterpuppe in ner normalen Rembrandt-Beleuchtung.
Alle Bilder sind mit Blende 2.8 und 1/60s Verschlusszeit gemacht (Scharf gestellt auf oberen Kleidrand am Ausschnitt). Ich hab extra jedes Bild in der Dunkelheit vom Film abgeschnitten und entwickelt.
Hier die Bilder (in echt sind sie scharf und qualitativ gut...hab sie jedoch grauenvoll eingescannt <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' /> )
[ATTACHMENT NOT FOUND][ATTACHMENT NOT FOUND][ATTACHMENT NOT FOUND][attachment=79:10.jpg][ATTACHMENT NOT FOUND][ATTACHMENT NOT FOUND]
Der Reihe nach, von oben links nach unten rechts...Entwicklungszeit in Rodinal: 3min, 5min, 8min, 10min, 12min, 15min
Entwicklungsdose: 350ml...davon 10ml Rodinal. Also ca 1:35 bzw 1+34. Alles bei EXAKT 20°C.
Folgendes:
Bei jedem Abzug habe ich vom jeweiligen Negativ einen Teststreifen gemacht...immer nach 1s einen weiteren cm aufgedeckt. Ich habe dann jeweils die Belichtungszeit genommen, bei der der Teststreifen dem Originalbild (mit dem Auge) in Helligkeit/Details am nächsten ist.
Es ergaben sich folgende Vergrößerungszeiten (von 3-15min): 5s, 4s, 4s, 3,5s, 3s, 2s
[color="#FF0000"]Hier wäre ich bei meiner ersten Frage:[/color] Muss diese Vergrößerungs-Belichtungszeit pro Filmtyp immer konstant sein? Oder ist sie tatsächlich von Negativ-Entwicklungszeit abhängig? Denn EIGENTLICH unterscheiden sich ja meine Abzüge kaum...nur in Kontrast...die Helligkeit hab ich dadurch ja wieder ausgebadet. Hätte ich z.B. für alle Negative eine Vergrößerungszeit von z.B. 4s nehmen müssen, um zu sehen, welche Negativ-Entwicklungszeit am besten ist???
[color="#FF0000"]2. Frage: Wie kann ich am besten die Zeit ermitteln, die ich zum Vergrößern brauche?![/color] Wenn ich zu kurz belichte, werden die Schwarzanteile auf dem Abzug nicht richtig schwarz (eher dunkelgrau)...wenn ich zu lang belichte, werden die Weißanteile dunkler (eher hellgrau).
Meine Idee war: Ich nehme den Anfang eines entwickelten Negativfilms...durchs Filmeinlegen ist dieser ja so schwarz, wie das Negativ nur schafft. Dann kommt die Grenze, an der der Film die maximale Durchlässigkeit hat und danach kommen die Bilder. Diese Grenze könnte man doch hernehmen und einen Teststreifen mit Sekundenabschnitten belichten. Von Sekunde zu Sekunde wird der schwarze Teil immer schwärzer, bis dann irgendwann der weiß Teil anfängt, dunkel zu werden. An dieser Stelle wäre doch die ideale Belichtungszeit, oder? Man nutzt so ja die komplette Schwärzungskurve des Films aus!?
Mir kam das jetzt alles aus folgendem Grund:
Ich habe von den Obigen, das Bild mit 8min Entwicklungszeit genommen, da es mir am vernünftigsten vorkam. Zu diesem Negativ (also in Bezug auf die 8min) habe ich dann noch vier Negative geschossen: Gepushed auf 200 und 400 ASA, gepullt auf 50 und 25 ASA (auch mit den entsprechenden Faktor länger/kürzer entwickelt). Nur um die Fähigkeit des Films zu testen. SOO nach den ersten zwei Push-Negativen ist mir aufgefallen, dass ich davon Abzüge erstellen kann, die fast identisch mit dem Normalen sind :-D (obwohl sie schon verdammt hart sind) dabei waren die Vergrößerungszeiten so um die 2-3 Sekunden.
[color="#FF0000"]3. Frage: Mir kommt diese Belichtungszeit meines Ilford ILFOSPEED (G3) ziemlich kurz vor...ist das normal?[/color] Mein Barytpapier braucht so um die 30s <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' /> Hab ne 75W-Birne im Vergrößerer (zu viel?) und immer auf die kleinste Blende (hab nur zwei <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' /> ) also auf die Hälfte (denk ich mal) gestellt.
Also, ich hoffe, hier kann mir jemand weiter helfen. Das ist schon lange ein Problem von mir und ich würde das gerne geklärt haben. Im Großlabor entwickeln die doch auch alle Filme (gleichen Typs) mit der gleichen Zeit und machen alle Abzüge mit einem Zeitfaktor (oder nicht)...die werden bestimmt nicht bei jedem Bild nen Teststreifen machen <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.gif' class='bbc_emoticon' alt=':lol:' />
Wäre gut, wenn mir da einer ein gutes Beispiel gibt, wie und mit welcher Einstellung ich ein Foto schießen kann und meine Vergrößerungszeit danach einstellen kann...praktisch ein Negativ zum Eichen <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' />
Hab da so vielleicht an das Zonensystem gedacht: Ich schieße mit Blende 22 und 2s ein Foto einer TOTAL weißen Wand...danach schieße ich eins mit 1/500s und dann mit 1/15s. Das Ergeben der Reihe nach Negative der Zonen X (=WEIß, 0 (=SCHWARZ) und V (=18% Grau). Nach diesen drei Negativen könnte ich doch dann irgendwie meinen Vergrößerer trimmen oder? Wenn dann was falsches dabei rauskommt, hab ich beim Schuss falsch belichtet <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' />
Tut mir wieder leid für diesen Roman...aber dieses Thema ist bestimmt für zig Andere auch hilfreich...hab hier nirgends was dazu gefunden.
Danke schon mal im Voraus <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' />
Gruß
Andi
Ich stehe wieder mal vor einem Problem... (im folgenden bleibt die Größe des Abzugs gleich...ca 16cmx12cm)
Bisher habe ich eigentlich eher Pi mal Daumen meinen Film entwickelt, davon einen Testabzug (mit mehreren Belichtungszeiten drauf) gemacht und dann die weiteren Abzüge erstellt.
Sooo...jetzt hat sich aber alles geändert. Ich habe mich jetzt fest an den Fomapan 100 in Kombination mit Rodinal gebunden.
Im Keller habe ich mir einen Versuchsaufbau (siehe Bilder) gemacht...ne Schaufensterpuppe in ner normalen Rembrandt-Beleuchtung.
Alle Bilder sind mit Blende 2.8 und 1/60s Verschlusszeit gemacht (Scharf gestellt auf oberen Kleidrand am Ausschnitt). Ich hab extra jedes Bild in der Dunkelheit vom Film abgeschnitten und entwickelt.
Hier die Bilder (in echt sind sie scharf und qualitativ gut...hab sie jedoch grauenvoll eingescannt <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' /> )
[ATTACHMENT NOT FOUND][ATTACHMENT NOT FOUND][ATTACHMENT NOT FOUND][attachment=79:10.jpg][ATTACHMENT NOT FOUND][ATTACHMENT NOT FOUND]
Der Reihe nach, von oben links nach unten rechts...Entwicklungszeit in Rodinal: 3min, 5min, 8min, 10min, 12min, 15min
Entwicklungsdose: 350ml...davon 10ml Rodinal. Also ca 1:35 bzw 1+34. Alles bei EXAKT 20°C.
Folgendes:
Bei jedem Abzug habe ich vom jeweiligen Negativ einen Teststreifen gemacht...immer nach 1s einen weiteren cm aufgedeckt. Ich habe dann jeweils die Belichtungszeit genommen, bei der der Teststreifen dem Originalbild (mit dem Auge) in Helligkeit/Details am nächsten ist.
Es ergaben sich folgende Vergrößerungszeiten (von 3-15min): 5s, 4s, 4s, 3,5s, 3s, 2s
[color="#FF0000"]Hier wäre ich bei meiner ersten Frage:[/color] Muss diese Vergrößerungs-Belichtungszeit pro Filmtyp immer konstant sein? Oder ist sie tatsächlich von Negativ-Entwicklungszeit abhängig? Denn EIGENTLICH unterscheiden sich ja meine Abzüge kaum...nur in Kontrast...die Helligkeit hab ich dadurch ja wieder ausgebadet. Hätte ich z.B. für alle Negative eine Vergrößerungszeit von z.B. 4s nehmen müssen, um zu sehen, welche Negativ-Entwicklungszeit am besten ist???
[color="#FF0000"]2. Frage: Wie kann ich am besten die Zeit ermitteln, die ich zum Vergrößern brauche?![/color] Wenn ich zu kurz belichte, werden die Schwarzanteile auf dem Abzug nicht richtig schwarz (eher dunkelgrau)...wenn ich zu lang belichte, werden die Weißanteile dunkler (eher hellgrau).
Meine Idee war: Ich nehme den Anfang eines entwickelten Negativfilms...durchs Filmeinlegen ist dieser ja so schwarz, wie das Negativ nur schafft. Dann kommt die Grenze, an der der Film die maximale Durchlässigkeit hat und danach kommen die Bilder. Diese Grenze könnte man doch hernehmen und einen Teststreifen mit Sekundenabschnitten belichten. Von Sekunde zu Sekunde wird der schwarze Teil immer schwärzer, bis dann irgendwann der weiß Teil anfängt, dunkel zu werden. An dieser Stelle wäre doch die ideale Belichtungszeit, oder? Man nutzt so ja die komplette Schwärzungskurve des Films aus!?
Mir kam das jetzt alles aus folgendem Grund:
Ich habe von den Obigen, das Bild mit 8min Entwicklungszeit genommen, da es mir am vernünftigsten vorkam. Zu diesem Negativ (also in Bezug auf die 8min) habe ich dann noch vier Negative geschossen: Gepushed auf 200 und 400 ASA, gepullt auf 50 und 25 ASA (auch mit den entsprechenden Faktor länger/kürzer entwickelt). Nur um die Fähigkeit des Films zu testen. SOO nach den ersten zwei Push-Negativen ist mir aufgefallen, dass ich davon Abzüge erstellen kann, die fast identisch mit dem Normalen sind :-D (obwohl sie schon verdammt hart sind) dabei waren die Vergrößerungszeiten so um die 2-3 Sekunden.
[color="#FF0000"]3. Frage: Mir kommt diese Belichtungszeit meines Ilford ILFOSPEED (G3) ziemlich kurz vor...ist das normal?[/color] Mein Barytpapier braucht so um die 30s <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' /> Hab ne 75W-Birne im Vergrößerer (zu viel?) und immer auf die kleinste Blende (hab nur zwei <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' /> ) also auf die Hälfte (denk ich mal) gestellt.
Also, ich hoffe, hier kann mir jemand weiter helfen. Das ist schon lange ein Problem von mir und ich würde das gerne geklärt haben. Im Großlabor entwickeln die doch auch alle Filme (gleichen Typs) mit der gleichen Zeit und machen alle Abzüge mit einem Zeitfaktor (oder nicht)...die werden bestimmt nicht bei jedem Bild nen Teststreifen machen <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.gif' class='bbc_emoticon' alt=':lol:' />
Wäre gut, wenn mir da einer ein gutes Beispiel gibt, wie und mit welcher Einstellung ich ein Foto schießen kann und meine Vergrößerungszeit danach einstellen kann...praktisch ein Negativ zum Eichen <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' />
Hab da so vielleicht an das Zonensystem gedacht: Ich schieße mit Blende 22 und 2s ein Foto einer TOTAL weißen Wand...danach schieße ich eins mit 1/500s und dann mit 1/15s. Das Ergeben der Reihe nach Negative der Zonen X (=WEIß, 0 (=SCHWARZ) und V (=18% Grau). Nach diesen drei Negativen könnte ich doch dann irgendwie meinen Vergrößerer trimmen oder? Wenn dann was falsches dabei rauskommt, hab ich beim Schuss falsch belichtet <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' />
Tut mir wieder leid für diesen Roman...aber dieses Thema ist bestimmt für zig Andere auch hilfreich...hab hier nirgends was dazu gefunden.
Danke schon mal im Voraus <img src='http://forum.fotoimpex.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' />
Gruß
Andi

