Papier Selbst Beschichten

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Hallo,

ich würde gerne verschiedene "Künstlerpapiere" und auch "Stoffe und Gewebe" selbst mit einer Schwarzweiss-Emulsion beschichten und unter dem Vergrößerer belichten. Wer kann Erfahrungswerte weitergeben? Welche Emulsion könnt ihr empfehlen? Gibt es Tricks beim Auftragen der Emulsion? Welches Dunkelkammerlicht benötige ich beim Beschichten? Die Informationen der Hersteller im Netz sind leider recht dünn.

Gruss aus dem Rheinland

Uwe
Moin Uwe,

Tip: Mirko anrufen. Der weiß das und berät echt fair. Ich habe bisher nur drei Foto-Händler erlebt, die so fair beraten: Mirko, L***r und aus Holland V**k. (Zensurzeichen, weil ich nicht in Wettbewerberforen für andere Unternehmen werben möchte.) Andererseits muss ich leider einige "Hersteller" kennenlernen, die nicht beraten, sondern eher Versicherungs-/Zeitschriften-Türdrückermentalität an den Tag legen. Besonders sei hier nun doch ein -zensiertes- Unternehmen aus dem näheren Dunstkreis um Ha****g erwähnt.

Höchstwahrscheinlich wird irgendeine Flüssigemulsion Deinen Ansprüchen genügen. Frag' Mirko. Oder frag' im Parallel-Forum auch noch. Es gibt ja einige, die nur beim einen schreiben, bei beiden aber kaufen und deshalb Produkte vergleichen können.

Ich brauche so ein Zeugs nicht und kann deshalb die verschiedenen Produkte nicht bewerten.

Beste Grüße,

Franz
Uwe,

die Informationen sind dünn - da hast Du recht.

Der Grund liegt auf der Hand: Die Vielzahl der verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten bedingt eine noch größere Anzahl der unterschiedlichen Anwendungsanweisungen. Oder andersherum: Diese Thematik kann ein ganzes Buch füllen.

Und genau deshalb verkaufen wir ein solches. Sarah und Martin haben ein so schönes Buch geschrieben (in unserem Katalog oder über Amazon.uk zu beziehen: Silver Gelatine by Sarah Reed and Martin Jones) wo alles so dufte erklärt ist, dass jede "Bedienungsanleitung" daneben verblassen muss.

Deshalb habe ich mich auf das Wesentliche beschränkt.

Worauf Du achten musst, sind hauptsächlich 3 Dinge:

1) Dass die Emulsion so aufgetragen wird, dass sie hinterher "Deine" oder "keine" Struktur (Pinselstriche, Verlaufsnasen etc.) zeigt

2) Dass der Untergrund so gut haftet und das beschichtete Produkt so gut gehütet ist, dass Dir die Emulsion nicht im Entwickler oder beim Wässern wieder wegschwimmt vom Träger

3) Dass der Untergrund chemisch inaktiv ist oder dass du eine Trennschicht aufträgst bzw. bei stark saugenden Untergründen empfiehlt sich eine Vorbeschichtung mit Fotogelatine, damit du nicht so viel Emulsion verbrauchst.

Diese Gelatine haben wir auch - steht aber noch nicht im Katalog. Hatte noch keine Zeit.

Grüße,

Mirko
Hallo Mirko und Franz,

danke für eure Beiträge. Ich werde mir erst mal das Buch besorgen und dann weitersehen. Dennoch bin ich weiterhin an Berichten und Erfahrungswerten weiterer User dieses Forums interessiert.

Gruss aus dem Rheinland

Uwe
Ich wurde erstmal versuchen um aquarel papier zu beschichten und danach weitergehen mit andere sachen.



Oft sollst du die untergrund eine vorbehandelung geben mussen um das einziehen von die emulsion im untergrund zu vorkommen.



Mit (300 gram) aquarelpapier geht es sehr gut.
in der neuen "schwarzweiß" ist ein artikel über das selberbeschichten drin, sehr informativ, einschl. einiger tricks.



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